Aktien kaufen in Österreich


AKTIEN KAUFEN

Jeder und jede kann in Wertpapiere wie Aktien investieren. Üblicherweise führen Geldinstitute – wie die eigene Hausbank – entsprechende Wertpapierprodukte und beraten Interessierte vor einem Aktienkauf persönlich. Alternativ kann man auf dem Wertpapiermarkt über Online-Broker handeln – dies meist zu spürbar günstigeren als den Banktarifen, weil das Beratungsservice wegfällt. Aufgrund von Gebühren und Provisionen, die sowohl bei der Bank als auch beim Online-Broker anfallen, wird der Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren erst ab einer gewissen Investitionssumme rentabel. Dabei ist es wichtig, seine finanziellen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zu kennen. Als Faustregel gilt, dass nicht mehr als ein Drittel des sofort verfügbaren Kapitals für den Aktienkauf verwendet werden sollte (während der Rest risikoärmer und kurzfristiger zu veranlagen ist, zB. in Sparbücher oder Anleihen). Finanzberater und Experten empfehlen bei der Geldanlage, nicht mehr als 15% des Gesamtvermögens in Börsenwerte zu investieren.

6 Regeln für Neulinge

  1. Lieber frühzeitig und kontinuierlich kleine Summen als spät einen großen Betrag investieren.
  2. Aktien nie auf Kredit kaufen und das Risiko bedenken.
  3. Je längerfristig (mindestens auf drei Jahre) Sie investieren, desto wahrscheinlicher sind bessere Renditen.
  4. Legen Sie Wert auf Flexibilität, damit Sie variabel einzahlen und auf Ihr Geld zugreifen können.
  5. Verteilen Sie das Risiko auf mehrere Aktien oder investieren Sie in Fonds.
  6. Auf die Strategie kommt es an – und auf einen genauen Vergleich der Angebote, um Gebühren und Transaktionskosten zu sparen

Zur individuellen finanziellen Situation (wie viel Vermögen vernünftigerweise freigemacht werden kann) kommt die jeweilig steuerliche Situation, denn: Bei Kursgewinnen und der Auszahlung von Dividenden fällt die Wertpapier-KEst (-Kapitalertragsteuer) an, Kosten, die bei der Kalkulation und Planung von Wertpapierinvestitionen im Kontext der individuellen Situation berücksichtigt werden müssen.

Die Kosten für den Wertpapierhandel können insbesondere mit Online-Anbietern und Diskont-Brokern gespart werden – hier lohnt sich der Vergleich. Denn einige Online-Broker und Direktbanken berechnen neben der Order-Gebühr (Provision) keine Depot-Gebühren.